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1776-1822

Die Begabung des preußischen Kammergerichtsrats E. T. A. Hoffmann war ungewöhnlich vielseitig, denn nicht nur als Dichter hatte er großen Erfolg, sondern er war auch neben seinen Amtsgeschäften als Kapellmeister tätig und komponierte u. a. die Oper "Undine", die 1816 in Berlin erfolgreich uraufgeführt wurde. Hoffmann gilt zudem als Begründer der modernen Musikkritik und war ein talentierter Zeichner. Mit seinem dichterischen Schaffen nimmt er innerhalb der deutschen Romantik eine hervorragende Stellung ein. 1815/16 erschien sein bizarr-phantastischer Generationenroman "Die Elixiere des Teufels"; später verfaßte er zahlreiche Erzählungen, in denen er trotz mancher grotesker Züge die Anfänge eines künstlerischen Realismus ausbildet, denn selbst im Bereich des Phantastischen hat der Dichter stets eine enge Verbindung zur Wirklichkeit geschaffen, indem er Menschen schildert, die er kennt, und eine Umwelt gestaltet, in der er selbst lebt.

Bibliographie: Bearbeiten

  • Die Elixiere des Teufels (1815)
  • Lebensansichten des Katers Murr (1821)
  • Die Serapionsbrüder (1819/21)
  • Der unheimliche Gast (in Abenteuer aus aller Welt, Bd. 3, Verlag Neues Leben Berlin 1958)

Quellen: Bearbeiten

Abenteuer aus aller Welt; Band 3; 1958 Verlag Neues Leben, Berlin

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